DomRömer-Projekt by night – Werkstattbesuch: LocationCheck zu Gast bei der DomRömer GmbH

Das DomRömer-Projekt macht sichtbare Fortschritte. Davon konnten sich die Teilnehmer des dritten LocationChecks zum Thema „Das DomRömer-Projekt: Drahtseilakt zwischen Politik und Ökonomie?“ Ende Oktober bei einem exklusiven Rundgang über die Baustelle überzeugen.

 

Nachdem die Bauarbeiter die „Schaufel“ für diesen Tag beiseitegelegt hatten, wurde die Baustelle, die normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, zu Fuß erkundet. Abdeckungen und Holzplatten ließen schon die Grundrisse der Gebäude und den Verlauf der Gassen erahnen. „Hier stehen wir gerade auf dem Hühnermarkt, dem Herz der zukünftigen Altstadt“, erläuterte Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH. „Und wenn Sie nach Süden schauen, sehen Sie schon Teile des Stadthauses.“ Beim Stadthaus am Markt, welches von Westen nach Osten errichtet wird und Anfang 2015 fertiggestellt sein soll, wächst der westliche Gebäudeteil schon erkennbar in die Höhe.

In der anschließenden Gesprächsrunde in der Geschäftsstelle der DomRömer GmbH gab Michael Guntersdorf augenzwinkernde Einblicke in sein Seelenleben: „Anfangs wusste ich nicht, auf was ich mich bei dem Projekt einlasse. Inzwischen bin ich aber ein echter Altstadtfan. Ich träume sogar in Altstadtkategorien.“ Wichtig sei bei einem Projekt von so großem öffentlichem Interesse die Kommunikation: „Wir versuchen, das Projekt so transparent wie möglich zu halten.“ Deshalb sei die Berichterstattung der Medien auch in kritischen Zeiten zumeist sachlich geblieben. „Wenn man mit Problemen und Fragen offen umgeht, schafft das Vertrauen auf Seiten der Öffentlichkeit. Kritik stellen wir uns konstruktiv, schließlich trägt auch dies zur größeren Akzeptanz des Projektes bei“, so Guntersdorf weiter. Dr. Jakob Steiff, Rechtsanwalt und Partner von CMS Hasche Sigle, der die DomRömer im Vergaberecht berät, bestätigte, dass offene Kommunikation auch die rechtliche Arbeit erleichtere: „Baulärm ist dafür ein gutes Beispiel. Die DomRömer ist proaktiv auf die Anwohner zugegangen und hat mit ihnen gesprochen, um möglichen Beschwerden vorzubeugen.“

800 Interessenten für eine der rund 80 Altstadtwohnungen haben sich bereits bei der DomRömer gemeldet. Was sind das für Menschen? Wer wird einmal in die neue Altstadt einziehen? „Die meisten Interessenten sind ganz normale Leute mit einer großen Affinität zu Frankfurt“, sagte Michael Guntersdorf. Die Bandbreite reiche von Senioren, denen ihr Haus zu groß geworden ist, bis zu jungen Menschen, die gerne zentrumsnah, „da wo was los ist“, leben möchten. Die Liste sei weiterhin offen, versicherte Michael Guntersdorf abschließend: „Wir freuen uns über jeden weiteren Interessenten.“

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