Facebook: Tummelplatz der „Silver Surfer“?

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Unter dem Titel „Seniorenbook“ kommentierte die FAZ gestern pointiert den Rückgang junger Nutzer beim Social-Media-Giganten Facebook. So werde das Netzwerk auf lange Sicht zu einem Platz für Ältere und Eltern. Jugendliche und junge Erwachsene nutzten inzwischen eher Messaging-Dienste wie What’s App & Co zur Kommunikation mit ihren Freunden. Vorteil dieser Dienste: Das peinliche Mitlesen von Unterhaltungen durch die Facebook-kundigen Eltern entfällt.

 

Welche Schlüsse lassen sich daraus also für Unternehmen ziehen, die soziale Netzwerke als Teil ihres Marketing-Mix nutzen? Die Inhalte wieder ummünzen auf die ältere Generation? Oder gleich Netzwerke anvisieren, die über eine ältere Kernzielgruppe verfügen? (Eine Bemerkung am Rande: Der Titel des FAZ-Artikels, „Seniorenbook“, trifft die Realität möglicherweise stärker, als von der Redaktion beabsichtigt: In Deutschland gibt es bereits ein extra auf die „Silver Surfer“ ausgerichtetes Netzwerk mit Namen „Seniorbook“)

Fest steht: In Deutschland gibt es rund 25 Millionen aktive Facebook-Nutzer. Mehr als die Hälfte von ihnen stammt nach wie vor aus dem Altersspektrum zwischen 18 und 34 Jahren. (Quelle: allfacebook.de) Sinkende Zuwachsraten in einzelnen Altersgruppen sollte man sicherlich im Auge behalten, vor allem dann, wenn diese explizit angesprochen werden sollen. Grundsätzlich aber gilt nach wie vor: Eine aktive Nutzer-Gemeinschaft bildet sich genau dort, wo Inhalte mit Mehrwert angeboten werden.

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