Mauern im Kopf…

Schild Transparenz

David Hasselhoff singt wieder. Diesmal nicht gegen, sondern für die Mauer, für den Erhalt der viel diskutierten East Side Gallery in Berlin. Das war Mitte März. Vor einer Woche dann kündigte die Berliner Morgenpost an: Der Protest geht weiter. Nun soll erneut eine Kundgebung organisiert werden, wie das Bündnis “East Side Gallery retten” der Zeitung mitgeteilt habe. Als prominente Unterstützer sind der Denkmalschützer Professor Leo Schmidt und der Liedermacher Reinhard Mey im Gespräch.

Der aktuelle Fall in Berlin zeigt zwei Dinge ganz deutlich: David Hasselhoff denkt nicht ans Aufhören. Und: Immobilienprojekte werden mehr und mehr Teil des öffentlichen Diskurses. Trotzdem existieren bei den Verantwortlichen noch viele „Mauern im Kopf“. Gerade, wer an historisch bedeutsamen Stätten neue Projekte plant, sollte die Bürger nicht außen vor lassen. Eine wohl durchdachte Projektkommunikation kann helfen, alle Akteure frühzeitig einzubinden und aus der kritischen eine interessierte Öffentlichkeit zu machen. Und dann singt der Knight Rider vielleicht sogar bei der Eröffnung des neuen Wohnturms.

Die Artikel aus der Berliner Morgenpost finden Sie hier.

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