Nächste Folge der FuP Immo-Novela

Teil IX: Die Pressereise

Für den Erfolg unserer Arbeit brauchte ich nicht nur die bedingungslose Offenheit meines Auftraggebers Dr. Füßlein. Ich musste auch wissen, wo verbergen sich Freund und Feind. Gerade bei Immobilienprojekten ist dies von gewaltiger Bedeutung. Wie steht die Rathausmannschaft zu dem Projekt? Was sagen die Fraktionen im Gemeinderat? Gibt es Bürgerinitiativen, die das Projekt torpedieren wollen? Lauern Wettbewerber im Hintergrund, die nur auf eine passende Gelegenheit warten, den unliebsamen Konkurrenten abzuservieren?

Zu meinem Glück war die Lage in diesen Punkten, von den üblichen Eifersüchteleien einmal abgesehen, überschaubar. Im Rathaus fand ich sogar sehr aufgeschlossene Mitstreiter in der Person des Pressesprechers der Stadt Chemnitz und der Geschäftsführerin der örtlichen Stadtmarketinggesellschaft. Beide waren an einem positiven Image ihrer Stadt und einer guten überregionalen Publicity sehr interessiert. Alles andere hätte mich im Übrigen auch gewundert. So konnte ich nicht nur das Thema Stadtreparatur in meiner Medienarbeit in den Mittelpunkt rücken.

Bei meinen Gesprächen erfuhr ich auch, dass die Stadt Chemnitz ein Buch vorbereitete, das die Schokoladenseiten der Stadt werbewirksam herausstellt. Dieses Buch sollte der Öffentlichkeit Ende April präsentiert werden. Ich schlug vor, den Termin mit der Eröffnung des Shopping-Centers zu kombinieren um die Schlagkraft des Ereignisses zu erhöhen. Ein wenig Überzeugungskraft war allerdings nötig, als ich vorschlug, das Ganze zum Anlass einer Pressereise zu machen, bei der sich Chemnitz überregionalen Journalisten als aufstrebende ostdeutsche Metropole präsentiert.

Am Ende konnte ich meine Partner von dem Projekt überzeugen. Die Stadtmarketinggesellschaft kümmerte sich um ein Hotel und stellte ein Programm zusammen, wie kümmerten uns um die Medien. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Wie es im konkreten Fall der Galerie Roter Turm weitergegangen ist, das lesen Sie in den kommenden Wochen hier in unserer Immonovela.

Also bleiben Sie dran und schauen Sie wieder rein, Ihr

Detlef Hans Franke

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